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Die Geschichte Pommerns

Freitag, 20. April 2007

Pommer ist ein geografisches Gebiet, das sich an der Südküste der Ostsee befindet. Die wichtige historische Landschaft Pommerns erstreckt sich über Deutschland und auch über Polen. Vor Christus war diese Region viele Jahrhunderte lang von germanischen Stämmen bewohnt. Ungefähr zwischen den 4 und 6 Jahrhundert wanderten die Germanen aus und Pommern gelangte in Besitz der slawischen Stämme. Nach langen Kriegen mit Polen wurde Hinterpommern zurückerobert. Später, im 10 Jahrhundert, wurde das Dorf Wollin (Jomsburg) als wikingischer Handelsplatz errichtet. In der selben Zeit übten die Nachbarstämme einen christlichen Einfluss auf die Einwohner Pommerns aus. Pommer gelangte erneut unter die Herrschaft von Polen, aber nach einem Aufstand der Pommeraner im Jahre 1035 wurde es wieder unabhängig. Am Anfang des 12 Jahrhunderts wurde Pommern von Boleslaw III. Schiefmund erneut erobert. Wegen der immer weiter steigenden Anzahl an deutschen Siedlern, die in diese Region kamen, wurde sie Ende des 12 Jahrhunderts schließlich Teil des deutschen Sprachraum- und Kulturraums. Dann folgte eine Zeit (14. bis 18. Jahrhundert) in der Pommern immer wieder zwischen den Fürsten verteilt wurde, die wegen der Kirche kontinuierlich an Macht gewannen. Die Grenzen zwischen Deutschland und Polen waren damals noch nicht genau festgelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Pommern von den Russen erobert und die Grenze entlang der Oder-Neiße-Linie gesetzt.